Wer in Wien lebt, weiß: Der Sommer kann gnadenlos sein. Wenn die Hitze zwischen den Altbaufassaden steht oder die Sonne ungehindert auf die Dachterrasse brennt, wird der Außenbereich ohne den richtigen Schutz unbenutzbar. Eine Markise in Wien zu kaufen, klingt erst einmal einfach. Man fährt zum Baumarkt, sucht sich eine Farbe aus und fertig.
Doch Vorsicht.
Genau hier beginnt die Falle. In über 30 Jahren Erfahrung haben wir bei Temel Planen gesehen, wie kleine Fehlentscheidungen zu teuren Schäden führen können. Ob es der berühmte Wiener Wind ist, der die Markise zerfetzt, oder der falsche Stoff, unter dem man eher schwitzt als entspannt – die Liste der Fallstricke ist lang.
Wollen Sie wissen, wie Sie Ihr Geld sinnvoll investieren und jahrelang Freude an Ihrem Schattenplatz haben? Dann sollten Sie diese 7 Fehler unbedingt vermeiden.
Fehler 1: Die Wiener Windlast unterschätzen
Wien ist eine windige Stadt. Ob böige Winde in den engen Gassen des 7. Bezirks oder die ungeschützte Lage einer Dachterrasse im 22. Bezirk – der Wind ist der natürliche Feind jeder Markise.
Erklärung der Windklassen
Viele Standard-Modelle sind für die Bedingungen in Wien schlichtweg nicht stabil genug. Markisen werden in Windwiderstandsklassen eingeteilt:
- Klasse 0: Nur bei Windstille nutzen.
- Klasse 1: Hält moderaten Wind aus (bis ca. 28 km/h).
- Klasse 2: Hält bis zu 38 km/h stand (entspricht Windstärke 5).
- Klasse 3: Die Königsklasse (bis 49 km/h).
Wer hier am falschen Ende spart, riskiert, dass die Gelenkarme einknicken oder die Markise aus der Verankerung gerissen wird. Besonders bei Markisen nach Maß in Wien achten wir darauf, dass die Konstruktion massiv genug für Ihre spezifische Lage ist. Für extrem windanfällige Orte empfehlen wir oft stabilere Alternativen wie einen Zip Screen Wien, der dank seitlicher Führung wesentlich höhere Windlasten verträgt.
Fehler 2: Nur auf den Preis schauen (Die Baumarkt-Falle)
Es ist verlockend. Die Markise aus dem Prospekt kostet nur einen Bruchteil dessen, was ein Fachbetrieb veranschlagt. Aber warum ist das so?
Der Unterschied liegt im Detail
Billig-Modelle sparen meist an drei entscheidenden Punkten:
- Die Legierung: Dünnwandiges Aluminium neigt bei Hitze und Belastung zur Verformung.
- Die Mechanik: Plastikteile in den Gelenken verschleißen nach zwei Saisonen.
- Der Service: Versuchen Sie mal, für ein No-Name-Produkt nach fünf Jahren ein Ersatz-Tuch oder einen neuen Motor zu finden.
Eine hochwertige Markise ist eine Investition für Jahrzehnte. In unserem Showroom in Wien zeigen wir Kunden gerne den haptischen Unterschied zwischen einer robusten Kassettenmarkise und Standard-Lösungen. Qualität zahlt sich hier buchstäblich aus.

Fehler 3: Den falschen Stoff wählen
Der Stoff ist das Herzstück Ihrer Markise. Viele wählen ihn rein nach der Optik. Doch die Farbe hat direkten Einfluss auf Ihr Wohlbefinden.
Hitzestau vs. Wohlfühlklima
Wussten Sie, dass dunkle Stoffe wie Anthrazit zwar edel aussehen, aber die Wärme stärker absorbieren? Ohne die richtige Gewebestruktur entsteht darunter ein Hitzestau.
Achten Sie beim Kauf auf folgende Faktoren:
- UV-Schutz: Ein billiges Tuch lässt UV-Strahlen fast ungehindert durch. Ein hochwertiges Acryl-Gewebe bietet einen Schutzfaktor von bis zu 80+.
- Reißfestigkeit: Der Stoff steht unter permanenter Spannung. Minderwertige Fasern werden durch die UV-Strahlung spröde und reißen.
- Farbbehandlung: Spinndüsengefärbte Garne behalten ihre Leuchtkraft über Jahre, während bedruckte Stoffe schnell verblassen.
Wenn Sie maximalen Komfort suchen, sollten Sie auch über eine Kombination mit einem Insektenschutz Wien nachdenken, um den Abend auf der Terrasse ohne ungebetene Gäste zu genießen.
Fehler 4: Offene Markisen an ungeschützten Stellen
Es gibt drei Grundtypen von Markisen:
- Offene Markisen: Tuch und Mechanik liegen frei.
- Halbkassetten: Das Tuch ist von oben geschützt.
- Vollkassetten: Alles ist im eingefahrenen Zustand komplett versiegelt.
Warum das in Wien wichtig ist
In einer Großstadt wie Wien sind die Markisen nicht nur dem Wetter, sondern auch Umweltverschmutzung, Ruß und Taubenkot ausgesetzt. Wer eine offene Markise an einer ungeschützten Hauswand montiert, wird nach zwei Jahren feststellen, dass der Stoff grau und die Mechanik schwergängig ist.
Eine Kassettenmarkise ist für die meisten Standorte in Wien die kluge Wahl. Sie schützt die wertvolle Technik und das Tuch im Winter perfekt vor der Witterung.
Fehler 5: Die Montage unterschätzen (Altbau & WDVS)
Dies ist vielleicht der gefährlichste Fehler. Eine Markise wiegt oft 50 bis 80 kg. Bei Wind wirkt sie wie ein Segel und übt enorme Hebelkräfte auf die Fassade aus.
Die Wiener Fassaden-Herausforderung
- Altbau: Der Putz in Wiener Gründerzeithäusern ist oft porös. Hier braucht es spezielle Siebhülsen und Injektionsmörtel.
- Neubau mit Dämmung (WDVS): Wenn Sie eine Markise einfach durch die Styroporfassade schrauben, drücken Sie die Dämmung ein und riskieren Schimmelbildung durch Kältebrücken.
Eine fachgerechte Montage durch Experten wie Temel Planen stellt sicher, dass die Markise dort bleibt, wo sie hingehört. Wir nutzen thermisch getrennte Montagesysteme, die Ihre Fassade schützen.

Fehler 6: Auf Automation verzichten
"Das kurbel ich schon schnell rein, wenn es regnet." – Ein Satz, den wir oft hören. Doch was, wenn Sie gerade beim Heurigen sitzen oder im Büro sind und ein plötzliches Sommergewitter über Wien zieht?
Sensoren sind Ihre Versicherung
Ein integrierter Windsensor ist heute kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. Er erkennt kritische Schwingungen und fährt die Markise automatisch ein, bevor Schaden entsteht.
- Sonnenwächter: Fahren die Markise aus, wenn die Sonne knallt – so bleibt Ihr Wohnzimmer auch bei Abwesenheit kühl.
- Smart Home: Steuern Sie Ihren Sonnenschutz bequem per App.
Gerade im Vergleich zu klassischen Rollläden in Wien bietet eine automatisierte Markise eine Flexibilität, die Ihren Alltag massiv erleichtert.

Fehler 7: Falsche Maße und Neigung
Viele Kunden messen nur die Breite ihrer Terrasse. Doch die Ausladung (wie weit die Markise ausfährt) ist ebenso entscheidend.
Den Sonnenstand beachten
Im Hochsommer steht die Sonne mittags sehr steil, nachmittags jedoch flach. Wenn die Markise zu kurz ist oder die Neigung nicht stimmt, werden Sie trotzdem geblendet.
Wichtige Faustregeln:
- Neigungswinkel: Er sollte mindestens 14 Grad betragen, damit Regenwasser sicher abfließen kann und sich keine Wassersäcke bilden.
- Durchgangshöhe: Planen Sie ein, dass die Markise im ausgefahrenen Zustand an der Vorderkante tiefer hängt. Sie wollen sich schließlich nicht den Kopf stoßen.
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Markise die richtige Wahl ist, schauen Sie sich unseren Guide zum Thema Pergola in Wien an. Oft ist eine fest installierte Lösung mit Stützen die stabilere und sinnvollere Alternative für große Flächen.
Fazit: So machen Sie es richtig
Der Kauf einer Markise sollte keine Bauchentscheidung sein. Um Fehler zu vermeiden, ist eine gründliche Planung das A und O. Fragen Sie sich:
- Wie windig ist mein Standort wirklich?
- Welchen UV-Schutz benötige ich?
- Ist meine Fassade für eine Montage geeignet?
Lassen Sie sich nicht von Tiefpreisen blenden, sondern setzen Sie auf Langlebigkeit und fachmännische Installation. Wir bei Temel Planen beraten Sie gerne individuell – von der ersten Skizze bis zur fertigen Montage in Wien und Umgebung.
Lust auf den perfekten Schatten?
Besuchen Sie uns in unserem Showroom oder lesen Sie mehr über die 7 häufigsten Fehler bei der Terrassenplanung, um bestens vorbereitet zu sein.



