Der Sommer in der Region Wien und Niederösterreich kann unerbittlich sein. Wer stolzer Besitzer einer hochwertigen Terrassenüberdachung aus Aluminium ist, kennt das Problem: Sobald die Sonne im Zenit steht, verwandelt sich der Platz unter dem Glas oft in ein Treibhaus. Die Suche nach dem perfekten Sonnenschutz beginnt. Dabei stolpern viele Hausbesitzer über zwei Begriffe: Aufglasmarkise und Aufdachmarkise.
Doch wo liegt eigentlich der Unterschied? Und welche Lösung sorgt wirklich dafür, dass Sie Ihren Kaffee auf der Terrasse genießen können, ohne ins Schwitzen zu geraten?
In diesem Artikel klären wir die Begrifflichkeiten, vergleichen die Systeme und zeigen Ihnen, warum Qualität bei der Planung von Markisen nach Maß den entscheidenden Unterschied macht.
Die Begriffsverwirrung: Aufglas oder Aufdach?
Bevor wir in die technischen Details eintauchen, räumen wir mit einem weit verbreiteten Missverständnis auf. Oft werden wir gefragt: „Soll ich eine Aufglasmarkise oder eine Aufdachmarkise kaufen?“
Die Antwort ist simpel: In der Fachwelt beschreiben beide Begriffe in der Regel dasselbe System.
Es handelt sich um eine Markise, die oberhalb der Glaselemente montiert wird. Ob man sie nun „auf das Glas“ (Aufglas) oder „auf das Dach“ (Aufdach) setzt, ändert nichts an der Funktion. Der wesentliche Vergleich, den Sie eigentlich ziehen müssen, ist der zwischen einer Außenbeschattung (Aufglas/Aufdach) und einer Innenbeschattung (Unterglasmarkise).
Warum wird überhaupt unterschieden?
Manchmal nutzen Hersteller den Begriff Aufdachmarkise für Systeme, die auf speziellen Abstandshaltern montiert sind, während Aufglasmarkisen direkt auf den Sparren aufliegen. Für Sie als Endkunde in Wien oder Wiener Neustadt ist jedoch nur eines wichtig: Der Schutz sitzt außen.
Das Prinzip Hitzeschutz: Warum außenliegend oft gewinnt
Warum ist die Montageposition so entscheidend? Hier kommt die Physik ins Spiel. Wenn Sonnenstrahlen ungehindert auf eine Glasfläche treffen, passiert Folgendes: Die kurzwellige Strahlung dringt durch das Glas ein, trifft auf den Boden oder die Möbel und wird in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Diese Wärme kann das Glas nicht mehr so leicht nach außen verlassen – der klassische Treibhauseffekt entsteht.
- Die Aufglasmarkise (oder Aufdachmarkise) fängt die Sonnenstrahlen ab, bevor sie das Glas erreichen. Die Hitze wird also gar nicht erst in den Bereich unter dem Dach gelassen.
- Die Unterglasmarkise lässt die Strahlen durch das Glas durch. Die Wärme gelangt in den Zwischenraum zwischen Glas und Tuch. Ohne ausreichende Belüftung staut sich hier die Hitze massiv an.

Die Vorteile der Aufglasmarkise im Detail
Wenn Sie maximale Effizienz beim Hitzeschutz suchen, führt an einer Markise elektrisch gesteuert für den Außenbereich kaum ein Weg vorbei.
1. Maximale Temperaturreduktion
Da die Sonnenenergie reflektiert und absorbiert wird, bevor sie das Glas erwärmt, bleibt die Temperatur unter der Terrassenüberdachung deutlich angenehmer. Bei einer hochwertigen Aufglasmarkise kann der Temperaturunterschied im Vergleich zu einer ungeschützten Glasfläche bis zu 10 Grad Celsius betragen.
2. Schutz für die Konstruktion
Nicht nur Sie profitieren, sondern auch Ihr Terrassendach. Durch die äußere Beschattung wird die thermische Belastung für die Glaselemente und die Aluminiumprofile reduziert. Das Material arbeitet weniger, was die Langlebigkeit der gesamten Terrassenüberdachung nach Maß erhöht.
3. Modernste Technik und Steuerung
In der heutigen Zeit ist eine Markise elektrisch Standard. Gekoppelt mit Sonnen- und Windwächtern reagiert das System autark. Sobald die Strahlung zu stark wird, fährt die Markise aus. Frischt der Wind in Niederösterreich oder im windanfälligen Burgenland (etwa rund um Parndorf) auf, zieht sie sich automatisch ein, um Beschädigungen zu vermeiden.
Die Herausforderungen: Was man wissen muss
Natürlich ist die Aufdach-Variante nicht ohne Nachteile. Wer sich für diesen Hitzeschutz entscheidet, sollte folgende Punkte beachten:
- Witterungseinflüsse: Da das Tuch außen liegt, ist es Regen, Pollenflug und Laub direkt ausgesetzt. Eine regelmäßige Reinigung ist hier wichtiger als bei einer geschützten Unterglaslösung.
- Verschmutzung der Glasflächen: Zwischen dem Tuch und dem Glas kann sich Schmutz ansammeln. Bei der Planung sollte daher auf einen ausreichenden Abstand geachtet werden, um die Reinigung des Glases zu ermöglichen.
- Markise Kosten: Aufgrund der robusteren Bauweise und der aufwendigeren Montage auf den Sparren liegen die Markise Kosten bei Aufglasmodellen oft etwas höher als bei Innenbeschattungen.

Unterglasmarkise: Die elegante Alternative?
Trotz der physikalischen Vorteile der Außenbeschattung entscheiden sich viele Kunden für eine Unterglasmarkise. Warum ist das so?
- Langlebigkeit des Stoffes: Das Markisentuch ist unter dem Glas perfekt vor Regen und Wind geschützt. Es bleibt über Jahre hinweg wie neu.
- Optik: Viele empfinden die Montage unter den Sparren als ästhetischer, da die Technik von außen kaum sichtbar ist.
- Wartungsarm: Da kein Schmutz auf das Tuch fällt, entfällt das mühsame Reinigen fast komplett.
Wann ist sie die richtige Wahl? Eine Unterglasmarkise ist ideal für Terrassen, die an mindestens zwei Seiten offen sind. Hier kann die warme Luft unter dem Glas zirkulieren und entweichen. In einem geschlossenen Sommergarten hingegen ist eine Unterglasmarkise ohne zusätzliche Belüftung oft nicht ausreichend, um die Hitze draußen zu halten.
Technische Details: Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Egal ob Aufglas oder Unterglas – die Qualität der Komponenten entscheidet darüber, ob Sie sich nach zwei Jahren über Risse und Quietschen ärgern oder über Jahrzehnte Freude haben.
Das Tuch – Das Herzstück der Markise
Bei Temel Planen setzen wir auf Tücher, die nicht nur UV-beständig, sondern auch farbecht sind. In der Region Wien ist die Sonneneinstrahlung intensiv. Billige Stoffe bleichen schnell aus. Achten Sie auf spinndüsengefärbte Acrylstoffe oder spezielle Screen-Gewebe, die eine gewisse Durchsicht gewähren, aber die Hitze blocken.
Die Mechanik und der Antrieb
Eine Markise nach Maß sollte immer über ein Schienensystem mit integriertem Gegenzug verfügen. Das sorgt dafür, dass das Tuch in jeder Position straff gespannt bleibt und Windböen besser standhält. Bei besonders großen Flächen kommen spezielle Scherenarmmarkisen oder verstärkte Führungsschienen zum Einsatz.
Integration in das Smart Home
Viele unserer Kunden in Wiener Neudorf und Umgebung legen Wert auf Vernetzung. Eine moderne Steuerung erlaubt es, die Markise per Smartphone zu bedienen oder in bestehende Hausautomationssysteme einzubinden.

Markise Kosten: Mit welcher Investition müssen Sie rechnen?
Die Frage nach den Kosten lässt sich nicht pauschal beantworten. Wenn Sie eine Markise nach Maß suchen, spielen viele Faktoren eine Rolle:
- Maße der Glasfläche: Größere Spannweiten erfordern stabilere Profile.
- Montageaufwand: Muss auf einem bestehenden Dach nachgerüstet werden oder erfolgt die Montage bei einem Neubau?
- Zubehör: Funkmotor, Sensoren, integrierte LED-Beleuchtung oder gar Infrarot-Heizstrahler?
Generell gilt: Eine hochwertige Aufglasmarkise ist eine Investition in den Wert Ihrer Immobilie. Sie macht den Außenbereich erst nutzbar. Wer hier am falschen Ende spart, kauft oft zweimal – spätestens wenn der erste kräftige Wind über das Wiener Becken fegt.
Entscheidungshilfe: Was passt zu Ihnen?
Um die richtige Wahl zwischen Aufglasmarkise und anderen Systemen zu treffen, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
- Wie ist die Ausrichtung Ihrer Terrasse? (Süden = Aufglas fast Pflicht; Osten/Westen = Unterglas oft ausreichend).
- Ist die Terrasse seitlich geschlossen? (Ja = Aufglas dringend empfohlen zur Vermeidung von Hitzestau).
- Wie windanfällig ist Ihr Standort? (Bei extremem Wind könnten auch Starkwindschirme oder ein Lamellendach eine Alternative sein).
- Wie wichtig ist Ihnen die Optik von außen?

Beratung und Qualität aus der Region
Bei Temel Planen wissen wir, dass jede Terrasse individuell ist. Ein Standardprodukt von der Stange wird selten den Anforderungen gerecht, die das Klima in Niederösterreich an einen effektiven Sonnenschutz stellt. Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zur fachgerechten Montage Ihrer Markisen.
Unser Fokus liegt auf Langlebigkeit und technischer Präzision. Ob es eine klassische Gelenkarmmarkise für den Balkon oder eine komplexe Aufdach-Lösung für Ihre Pergolasysteme ist – wir finden die Lösung, die zu Ihrem Budget und Ihren Wünschen passt.
Warum Temel Planen?
- Regionale Expertise: Wir kennen die baulichen Gegebenheiten in Wien und Niederösterreich.
- Individuelle Maßanfertigung: Jedes Projekt ist ein Unikat.
- Full-Service: Von der Beratung über den Konfigurator bis hin zur Wartung.
Fazit: Kühlen Kopf bewahren
Ob Sie es nun Aufglasmarkise oder Aufdachmarkise nennen – entscheidend ist die Effektivität. Für einen echten Hitzeschutz auf Glasdächern ist die Außenbeschattung die unangefochtene Nummer eins. Sie blockiert die Hitze dort, wo sie entsteht: außerhalb Ihrer vier Wände.
Wenn Sie unsicher sind, welches System auf Ihre bestehende oder geplante Terrassenüberdachung aus Aluminium passt, lassen Sie sich von Experten beraten. Ein kühler Schattenplatz im Sommer ist Lebensqualität, auf die Sie nicht verzichten sollten.
Besuchen Sie uns doch einmal in unseren Schauräumen oder informieren Sie sich auf unserer Unternehmensseite über unsere Referenzprojekte. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihren Outdoor-Bereich in eine Wohlfühloase zu verwandeln – egal wie heiß die Sonne über Wien brennt.



