Wer sich für eine hochwertige Terrassenüberdachung aus Aluminium entscheidet, träumt meist von lichtdurchfluteten Stunden im Freien – geschützt vor Regen, aber nah an der Natur. Doch sobald die Sonne über Wien oder Niederösterreich brennt, verwandelt sich das gemütliche Plätzchen unter dem Glasdach schnell in ein Treibhaus. Die Lösung? Eine Markise.
Häufig stolpern Hausbesitzer bei der Recherche über zwei Begriffe: Aufglasmarkise und Aufdachmarkise. Doch was ist eigentlich der Unterschied? Welches System bietet den besten Schutz vor der Sommerhitze? Und worauf müssen Sie bei der Planung achten?
In diesem Ratgeber klären wir die Verwirrung um die Begrifflichkeiten auf und zeigen Ihnen, warum der Montageort Ihrer Markise den entscheidenden Unterschied für Ihr Wohlbefinden macht.
Die erste Klarstellung: Aufglasmarkise oder Aufdachmarkise?
Bevor wir tief in die technischen Details eintauchen, räumen wir mit einem weit verbreiteten Missverständnis auf:
Es gibt keinen technischen Unterschied zwischen einer Aufglasmarkise und einer Aufdachmarkise.
Beide Begriffe beschreiben exakt dasselbe System. Es handelt sich um eine Markise, die außen, also oberhalb der Verglasung, auf die Sparren des Terrassendachs oder des Wintergartens montiert wird. In der Branche werden diese Begriffe oft synonym verwendet. Der eigentliche, relevante Vergleich findet an einer anderen Front statt: Außenbeschattung (Aufglas) vs. Innenbeschattung (Unterglas).
Wenn wir also im Folgenden über die Aufglasmarkise sprechen, meinen wir damit das System, das die Sonnenstrahlen abfängt, bevor sie überhaupt das Glas berühren können.

Technische Detailaufnahme: Führungsschienen einer modernen Aufglasmarkise auf einem Aluminium-Terrassendach.
Warum der Hitzeschutz im Außenbereich gewonnen wird
Physik lässt sich nicht austricksen. Wenn Sonnenstrahlen auf eine Glasfläche treffen, passiert Folgendes: Ein Teil der Energie wird reflektiert, ein großer Teil dringt jedoch durch das Glas ein. Im Inneren wird diese kurzwellige Strahlung in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Das Problem? Glas ist für diese langwellige Wärme fast undurchlässig. Die Hitze "sitzt fest". Diesen Effekt kennen wir als Treibhauseffekt.
Die Vorteile der Aufglasmarkise
Die Aufglasmarkise ist der unangefochtene Champion, wenn es um die Temperaturregulierung geht. Da sie über dem Glas montiert ist, fängt sie die Sonnenenergie ab, bevor diese das Glasdach erreicht.
- Effektive Hitzereduktion: Bis zu 90 % der Wärmeenergie können durch hochwertige Stoffe blockiert werden.
- Kein Hitzestau: Zwischen dem Markisenstoff und der Glasfläche bleibt ein Luftspalt. Durch die natürliche Zirkulation wird die Wärme einfach weggeblasen.
- Schutz für das Glas: Das Glasdach selbst heizt sich weniger stark auf, was die Materialspannung reduziert.
- Raumgewinn: Unter dem Dach bleibt der gesamte Bereich frei für Beleuchtung oder Heizstrahler.
Für Kunden in der Region Wien und Umgebung, wo die Sommer zunehmend heißer werden, ist die Aufglas-Variante meist die erste Empfehlung unserer Experten von Temel Planen. Erfahren Sie mehr über die besten Sonnenschutzsysteme für Österreichs Klima.
Der Gegenspieler: Die Unterglasmarkise
Warum entscheiden sich dann trotzdem manche Kunden für eine Unterglasmarkise? Diese wird geschützt unterhalb des Glases montiert.
Die Vorteile liegen hier eher im Komfort und der Langlebigkeit:
- Witterungsschutz: Der Stoff bleibt trocken und sauber, da er durch das Glasdach vor Regen, Laub und Schmutz geschützt ist.
- Längere Lebensdauer: Da keine Windlasten direkt auf das Tuch wirken, sind diese Systeme oft wartungsarmer.
- Preisfaktor: Oft sind Unterglas-Systeme in der Anschaffung etwas günstiger, da keine aufwendigen Wettersensoren zwingend erforderlich sind.
Der entscheidende Nachteil: Die Hitze ist bereits im System. Zwar bietet sie exzellenten Blendschutz, aber die Temperatur unter dem Dach sinkt bei weitem nicht so effektiv wie bei einer Aufglasmarkise. Wenn Ihre Terrasse seitlich geschlossen ist (z. B. durch Glasschiebewände), kann die gestaute Hitze unter dem Dach kaum entweichen.
Markise nach Maß: Warum Qualität bei der Planung beginnt
Egal ob auf oder unter dem Glas – eine Markise nach Maß ist für ein ästhetisches und funktionales Ergebnis unerlässlich. Standardlösungen passen selten perfekt zu den individuellen Sparrenabständen einer Terrassenüberdachung nach Maß.
Bei Temel Planen setzen wir auf Millimeterarbeit. Eine passgenaue Montage sorgt dafür, dass:
- Keine Lichtschlitze an den Rändern entstehen, die blenden könnten.
- Die Windstabilität durch exakt ausgerichtete Führungsschienen maximiert wird.
- Die Optik sich nahtlos in die Architektur Ihres Hauses einfügt.

Architektonische Integration: Eine großflächige Aufglasmarkise, die sich farblich perfekt an die Aluminium-Konstruktion anpasst.
Markise elektrisch: Komfort durch Automatisierung
Heutzutage ist eine Markise elektrisch Standard. Niemand möchte an einem heißen Nachmittag in Wien manuell kurbeln. Doch ein Motor allein reicht nicht aus, besonders bei einer Aufglasmarkise.
Da das System der Witterung ausgesetzt ist, empfehlen wir dringend die Integration von Wind- und Sonnenwächtern.
- Sonnenwächter: Die Markise fährt automatisch aus, sobald ein gewisser Schwellenwert erreicht ist – so bleibt die Terrasse kühl, auch wenn Sie nicht zu Hause sind.
- Windwächter: Bei aufkommenden Böen zieht sich die Markise sicher in ihre Kassette zurück. Das schützt die Mechanik und das Tuch vor Schäden.
In Kombination mit Smart-Home-Systemen lassen sich diese Lösungen bequem per Smartphone steuern. Dies ist ein wesentlicher Aspekt bei der Betrachtung der Markise Kosten, da hochwertige Steuerungstechnik die Langlebigkeit massiv erhöht.
Materialien und Stoffe: Der richtige Schutzfaktor
Nicht nur der Montageort, sondern auch das Tuch entscheidet über die Effektivität. Ein dunkler Stoff absorbiert mehr Wärme, während helle Stoffe das Licht stärker reflektieren. Moderne High-Tech-Gewebe vereinen beides: Sie lassen genug Licht für eine angenehme Atmosphäre durch, blockieren aber die UV-Strahlung und die Hitze.
Wenn Sie unsicher sind, welcher Stoff der richtige für Sie ist, hilft unser Guide: Der richtige Markisenstoff macht den Unterschied. Für Glasdächer, die auch bei leichtem Regen genutzt werden sollen, bieten wir zudem wasserdichte Markisenstoffe an.
Kosten und Investition: Was kostet eine Aufglasmarkise?
Die Frage nach den Markise Kosten lässt sich nicht pauschal beantworten, da viele Faktoren eine Rolle spielen:
- Die exakten Maße (Breite x Ausfall).
- Die Wahl des Motors und der Steuerung.
- Die Tuchqualität.
- Die Komplexität der Montage auf dem Glasdach.
Eine hochwertige Aufglasmarkise ist eine Investition in die Wohnqualität und den Wert Ihrer Immobilie. Im Vergleich zu einer Pergola bietet sie eine sehr flexible Lösung für bestehende Glasdächer. Eine detaillierte Aufstellung der Terrassenüberdachung Kosten finden Sie ebenfalls in unserem Blog.

Nahaufnahme: Ein robuster Markisenstoff mit schmutzabweisender Beschichtung für den Außeneinsatz.
Zusammenfassung: Welche Lösung passt zu Ihnen?
Die Wahl zwischen Aufglas- und Unterglasbeschattung hängt von Ihrer Priorität ab:
- Priorität Hitzeschutz: Wählen Sie die Aufglasmarkise (Aufdachmarkise). Es gibt keine bessere Methode, um ein Glasdach im Sommer kühl zu halten.
- Priorität Sauberkeit & Langlebigkeit: Wenn Hitze für Sie ein untergeordnetes Problem ist (z. B. bei Nordausrichtung) und Sie den Wartungsaufwand minimieren wollen, ist die Unterglasmarkise eine Überlegung wert.
Beratung in Wien und Niederösterreich
Die Planung eines Sonnenschutzes für eine Terrassenüberdachung aus Aluminium erfordert Fachwissen. Statik, Windlasten und die richtige Stoffwahl müssen aufeinander abgestimmt sein.
Wir bei Temel Planen unterstützen Kunden in ganz Wien und Niederösterreich dabei, die perfekte Lösung für ihr Zuhause zu finden. Von der ersten Skizze bis zur fachgerechten Montage der Markise nach Maß stehen wir Ihnen zur Seite. Besuchen Sie unsere Seite über Terrassenüberdachungen in Wien, um sich inspirieren zu lassen.

Professionelle Montage: Unsere Experten bei der präzisen Installation eines Sonnenschutzsystems.
Fazit
Ob Sie es nun Aufglasmarkise oder Aufdachmarkise nennen – entscheidend ist, dass der Schutz über dem Glas liegt, wenn Sie maximale Kühle genießen wollen. Eine Markise elektrisch mit intelligenter Sensorik nimmt Ihnen die Arbeit ab und schützt Ihre Investition vor Wiener Windböen.
Lassen Sie sich nicht von der Sommerhitze aus Ihrem "Gartenzimmer" vertreiben. Mit der richtigen Planung wird Ihr Glasdach das ganze Jahr über zum Lieblingsplatz.
Haben Sie Fragen zu den Kosten oder zur technischen Umsetzung?
Kontaktieren Sie das Team von Temel Planen für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir finden gemeinsam die Lösung, die exakt zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passt.



