Wenn die Sommersonne in Wien mit voller Kraft scheint, verwandelt sich so manche Wohnung in einen Backofen. Die Klimaanlage läuft auf Hochtouren, die Stromrechnung explodiert – und trotz teurer Innenlösungen bleibt die Hitze drinnen. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Das Problem ist nicht die Sonne. Das Problem ist ineffektiver Sonnenschutz. Viele Wiener Haushalte setzen auf die falschen Lösungen und werfen dabei bares Geld zum Fenster hinaus. Buchstäblich.
Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen können Sie bis zu 65% der Sonnenwärme bereits vor dem Fenster abfangen – und dabei noch Energie und Geld sparen. Hier sind 7 sofort umsetzbare Tipps, die wirklich funktionieren.
Tipp 1: Setzen Sie auf außenliegenden Sonnenschutz – innen ist zu spät
Der größte Fehler bei der Sonnenschutzplanung? Innenlösungen als erste Wahl.
Wenn die Sonnenstrahlen erst einmal durchs Glas ins Zimmer gelangt sind, ist es zu spät. Die Wärme ist bereits drin. Innenjalousien, Vorhänge oder Rollos können dann nur noch begrenzt helfen – sie verhindern maximal 25% der Aufheizung.
Außenliegende Systeme hingegen fangen die Hitze dort ab, wo sie hingehört: draußen.

Die effektivsten Außenlösungen für Wien:
- Raffstores (Außenjalousien): Blockieren bis zu 85% der Sonneneinstrahlung
- Markisen: Ideal für Terrassen und Balkone, schützen gleichzeitig den Innenraum
- Zip-Screens: Kombinieren Sicht- und Sonnenschutz mit modernem Design
- Rollläden: Maximaler Schutz, zusätzlich Einbruchhemmung und Lärmschutz
Der Unterschied ist messbar: Während Innenjalousien die Raumtemperatur um etwa 2-3°C senken, schaffen Außenjalousien bis zu 8-10°C Temperaturreduktion. Das bedeutet weniger Kühlbedarf, niedrigere Stromkosten und deutlich mehr Komfort.
Tipp 2: Lamellenwinkel richtig einstellen – Tageslicht nutzen, Hitze draußen lassen
Viele Besitzer von Raffstores machen einen kostspieligen Fehler: Sie fahren die Jalousien komplett zu. Tagsüber. Das Ergebnis? Künstliches Licht läuft auf Hochtouren, während draußen die Sonne scheint.
Die clevere Lösung: Lamellen schräg stellen.
Bei einem Winkel von etwa 45-60 Grad passiert etwas Faszinierendes:
- Die direkte Sonneneinstrahlung wird nach oben reflektiert
- Indirektes Tageslicht gelangt weiterhin in den Raum
- Sie sparen sich die Beleuchtung
- Die Hitze bleibt draußen
Besonders in Büros und Homeoffice-Räumen in Wien macht sich dieser Trick bezahlt. Sie arbeiten im Tageslicht, ohne zu schwitzen – und die Stromrechnung dankt es Ihnen.
Profi-Tipp: Moderne Raffstores mit automatischer Steuerung passen den Lamellenwinkel je nach Sonnenstand selbst an. Das maximiert den Effekt über den ganzen Tag hinweg.
Tipp 3: Zip-Screens – die unterschätzte Geheimwaffe gegen Hitze
Sie kennen Zip-Screens vielleicht als Sichtschutz oder Windschutz. Doch diese transparenten Textilscreens können noch viel mehr – und werden in Wien völlig unterschätzt.
Das Besondere an Zip-Screens:
- Seitliche Führungsschienen: Das Gewebe ist an beiden Seiten in eine Schiene eingezogen (daher „Zip"). Dadurch entstehen keine Lücken, durch die Hitze eindringen kann.
- Spezialgewebe: Je nach Gewebetyp blockieren sie bis zu 95% der UV-Strahlung und 75% der Sonnenwärme.
- Transparenz: Sie behalten den Ausblick, während die Hitze draußen bleibt.
- Windstabilität: Bis zu Windstärke 5 einsetzbar – ideal für höher gelegene Wohnungen in Wien.

Ein Zip-Screen vor bodentiefen Fenstern oder Balkontüren verhindert, dass sich genau diese großen Glasflächen in Heizelemente verwandeln. Besonders in modernen Neubauten mit viel Glas ist das Gold wert.
Anwendungsbeispiel: Eine 20 m² Terrasse mit Südausrichtung in Wien-Meidling. Ohne Sonnenschutz: Raumtemperatur innen 32°C. Mit Zip-Screen: 24°C. Das ist der Unterschied zwischen „unerträglich" und „angenehm".
Tipp 4: Markise richtig dimensionieren – Größe macht den Unterschied
Eine Markise kann ein Segen sein – oder rausgeworfenes Geld. Der Unterschied liegt in der richtigen Dimensionierung.
Viele Wiener bestellen ihre Markise zu klein. Die Folge: Die tiefstehende Morgen- oder Abendsonne scheint unter der Markise durch, direkt auf die Fensterfront. Die Wohnung heizt sich trotzdem auf.
Die Faustregel für Wien:
- Ausfall: Mindestens so tief, dass die Sonne auch bei niedrigem Stand (Morgensonne, Abendsonne) abgeschattet wird
- Breite: Idealerweise 50-80 cm breiter als die zu schützende Fläche
- Südseite: Großzügiger planen (3,5-4m Ausfall)
- Westseite: Besonders kritisch – hier brauchen Sie maximalen Ausfall für die späte Nachmittagssonne
Hochwertige Gelenkarmmarkisen oder Kassettenmarkisen mit mindestens 3,5 Meter Ausfall schaffen echten Hitzeschutz. Kleinere Modelle sind oft nur Deko.
Zusätzlicher Vorteil: Eine richtig dimensionierte Markise schützt nicht nur vor Sonne, sondern erweitert Ihren nutzbaren Wohnraum nach draußen. Ihre Terrasse wird zur Outdoor-Lounge – auch bei 30°C im Schatten.
Übrigens: Moderne Markisen aus Wien sind mit Wind- und Sonnensensoren ausrüstbar. Die Markise fährt automatisch ein, wenn es zu windig wird, und aus, wenn die Sonne rauskommt. Das schützt die Investition und maximiert den Komfort.
Tipp 5: Insektenschutz mitdenken – Lüften ohne Kompromisse
Hier ein typisches Wiener Sommer-Dilemma: Sie haben den besten Sonnenschutz installiert, die Wohnung bleibt kühl – aber sobald Sie lüften wollen, kommen die Gelsen rein.
Die Lösung ist so einfach, dass sie oft übersehen wird: Integrierter Insektenschutz.

Moderne Systeme kombinieren beides:
- Zip-Screens mit Insektenschutzgewebe: Tageslicht und Lüftung, kein Ungeziefer
- Rollläden mit Lüftungslamellen + Insektenschutz: Abends kühlt die Wohnung aus, ohne dass Sie die Fenster ungeschützt öffnen müssen
- Drehbare Insektenschutzrahmen: Lassen sich hinter Raffstores montieren
Der Clou: Wenn Sie nachts die Räume abkühlen können, ohne auf Insektenschutz zu verzichten, sparen Sie tagsüber massive Kühlkosten. Ihr Körper dankt es Ihnen auch – eine kühle Nacht schläft sich besser als eine durchwachte in 28°C-Hitze.
Wichtig in Wien: Achten Sie auf pollendichte Gewebe, besonders wenn Allergiker im Haushalt leben. Das ist eine Investition in Lebensqualität.
Tipp 6: Rollläden – mehr als nur Verdunkelung
Rollläden werden oft als altmodisch abgetan. Zu Unrecht. Moderne Rollläden sind Multifunktionswunder.
Was ein hochwertiger Rollladen für Sie tut:
- Hitzeblockade: Bis zu 90% der Sonnenwärme bleiben draußen
- Kälteschutz: Im Winter reduzieren sie Wärmeverluste um bis zu 50%
- Lärmschutz: Besonders wichtig in belebten Wiener Bezirken
- Einbruchschutz: Hochschiebesicherung als Bonus
- Verdunkelung: Perfekt für Schlafzimmer
Der oft unterschätzte Vorteil: Im Winter wirken Rollläden wie eine zusätzliche Isolationsschicht. Sie sparen also nicht nur im Sommer Kühlkosten, sondern auch im Winter Heizkosten. Das ist Ganzjahres-Effizienz.
Moderne Modelle lassen sich smart steuern: Morgens fahren sie automatisch hoch, abends wieder runter. Per App können Sie sie von unterwegs bedienen – perfekt, wenn Sie im Urlaub sind und Ihr Zuhause bewohnt aussehen soll.
Für Wiener Altbauten: Es gibt schlanke Vorsatz-Rollläden, die sich auch nachträglich montieren lassen, ohne in die Bausubstanz einzugreifen. Sprechen Sie mit einem Fachbetrieb über die Möglichkeiten.
Tipp 7: Die Kombi macht's – Mehrschichtiger Sonnenschutz
Der effektivste und zugleich flexibelste Ansatz? Kombinierter Sonnenschutz.
Denken Sie in Schichten:
Schicht 1 (außen): Raffstore oder Markise fängt die Hauptlast der Sonne ab
Schicht 2 (Zwischenraum): Zip-Screen für Wind- und Sichtschutz
Schicht 3 (innen): Leichte Vorhänge für Blendschutz und Atmosphäre
Diese Strategie gibt Ihnen maximale Flexibilität:
- Morgens: Nur der Zip-Screen unten, Sie haben Licht und Ausblick
- Mittags: Raffstore schräg gestellt, Hitze bleibt draußen
- Abends: Alles geschlossen für Privatsphäre
Jede Schicht übernimmt eine spezifische Funktion. Das ist effizienter als eine Lösung, die alles können soll – aber nichts richtig macht.
Kostenfrage: Ja, eine Kombi-Lösung kostet mehr. Aber sie spart langfrisig mehr Energie, ist flexibler im Einsatz und steigert den Immobilienwert deutlich. Moderne Sonnenschutzsysteme amortisieren sich in Wien durch eingesparte Kühlkosten innerhalb von 5-8 Jahren.
Ihr nächster Schritt: Professionelle Beratung in Wien
Jedes Gebäude ist anders. Ausrichtung, Verglasung, Nutzung – all das beeinflusst, welcher Sonnenschutz für Sie optimal ist.
Bei Temel Planen analysieren wir Ihre Situation vor Ort und planen eine maßgeschneiderte Lösung:
- Kostenlose Erstberatung bei Ihnen in Wien
- Transparente Kostenaufstellung
- Hochwertige Markenprodukte
- Professionelle Montage
- Langfristige Betreuung und Wartung
Sie verschwenden noch Geld für ineffektiven Sonnenschutz? Das muss nicht sein. Investieren Sie in Lösungen, die wirklich funktionieren – und genießen Sie den Wiener Sommer endlich ohne Reue.
Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Hitze draußen, Komfort drinnen und Geld im Geldbörserl behalten.



