Für eine Terrassenüberdachung lässt sich aus der Fläche allein kein verlässlicher Gesamtpreis ableiten. Ein festes Glasdach, ein verstellbares Lamellendach und eine Pergola mit einfahrbarem Textildach unterscheiden sich in Konstruktion, Bedienung und Montage. Für einen sinnvollen Preisvergleich müssen diese Leistungen zuerst feststehen.
Welches Dachsystem soll angeboten werden?
- Glasdach: feste, lichtdurchlässige Eindeckung. Beschattung und seitliche Ergänzungen werden abhängig von Ausrichtung und Nutzung ausgewählt.
- Lamellendach: verstellbare Aluminiumlamellen. Aerolux verbindet Drehen und Einfahren; QT und Rota drehen die Lamellen, Qx fährt sie ein. Diese Funktionen sind bei der Modellauswahl getrennt zu vergleichen.
- Pergolasystem: einfahrbares Textildach. Die geeignete Bauform hängt unter anderem von der gewünschten Anbindung und einer vorhandenen Unterkonstruktion ab.
Diese Positionen bestimmen die Kalkulation
- Abmessungen und Standort: Breite, Ausladung, Durchgangshöhe und die am konkreten Standort anzusetzenden Lasten.
- Befestigung: freistehende Anlage oder Hausanschluss, Beschaffenheit von Wand und Untergrund sowie notwendige Fundamente.
- Baustellenzugang: Transportwege, Montagehöhe und mögliche Hebe- oder Gerüstarbeiten.
- Ausstattung: Antrieb, Steuerung, Beschattung, Beleuchtung und seitlicher Wetterschutz jeweils als eigene Position.
- Anschlüsse: Entwässerung, Stromversorgung und Übergänge an die bestehende Fassade.
Angebote mit gleichem Leistungsumfang vergleichen
Ein reiner Materialpreis und ein montiertes System sind nicht unmittelbar vergleichbar. Lassen Sie im Angebot Produkt und Abmessungen, Lieferung, Montage, Befestigung, Elektroarbeiten, Entwässerung und Umsatzsteuer eindeutig ausweisen. Ebenfalls wichtig: Welche Arbeiten sind enthalten und welche müssen vor Ort zusätzlich beauftragt werden?
Ein belastbares Angebot entsteht aus den Anforderungen an Ihre Anlage und dem geprüften Montageort. Pauschale Quadratmeterpreise bilden unterschiedliche Konstruktionen und Baustellensituationen nicht ausreichend ab.
Bauliche Voraussetzungen vor der Bestellung klären
Welche Unterlagen oder Verfahren erforderlich sind, hängt von Bauart, Grundstück und örtlichen Vorgaben ab. Eine Quadratmetergrenze allein reicht zur Beurteilung nicht aus. Die Stadt Wien informiert über Bauvorhaben und Bewilligungsverfahren. Für Standorte in Niederösterreich wenden Sie sich an die zuständige Gemeinde.
Wiener Sonnenschutzförderung richtig einordnen
Ein Kurzüberblick: Die Wiener Förderung betrifft die Nachrüstung von Rollläden, Jalousien und vertikalen Fassadenmarkisen an Fenstern oder Balkontüren mit geeigneter Verglasung in mehrstöckigen Wohngebäuden mit mindestens drei Wohnungen. Gelenkarmmarkisen, Terrassendächer, Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser und Geschäftslokale fallen nicht unter dieses Programm.
Möglich sind 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten, höchstens 1.500 Euro je Wohnung. Hauptwohnsitz, Fachmontage und die erforderlichen Zustimmungen beziehungsweise Nachweise müssen vorliegen. Rechnungen dürfen bei Antragstellung höchstens sechs Monate alt sein. Die Auszahlung hängt auch vom verfügbaren Förderbudget ab; ein Anspruch besteht nicht.
Prüfen Sie vor einer Bestellung die aktuellen Voraussetzungen und Unterlagen der Stadt Wien. Rechnen Sie einen Zuschuss erst nach Prüfung Ihres konkreten Vorhabens ein. Stand der Prüfung: 21. September 2026.
So starten Sie Ihre Anfrage
Nennen Sie uns den Montageort, ungefähre Maße und die gewünschte Nutzung. Fotos der Terrasse und der Anschlussstelle können die erste Einschätzung erleichtern. Im Kontaktformular können Sie freiwillig bis zu drei Fotos ergänzen. Die erste Orientierung ersetzt das genaue Aufmaß nicht.
In unseren ausgeführten Projekten sehen Sie unterschiedliche Lösungen. Die dort gezeigten Anlagen dienen als Anregung; Ausstattung und Aufwand werden für Ihr Vorhaben gesondert geklärt.



